Ansichten einer jungen Frau späten Alters

Eine Zeitreise durch Berlin

Eine Stadtführung der ganz besonderen Art durfte ich bei dem Bloggertreffen „Klön un kieken – Zwischen Spree und Späti“ erleben. Der wohl bekannteste „Weihnachtsmann“ Berlins zeigte uns ganz außergewöhnlich schöne Orte. Klaus Kröger – besser bekannt als Klaus Weihnacht – arbeitet nämlich nicht nur als Weihnachtsmann. In der „Nebensaison“ bietet er ganz individuelle Führungen an.

Hier sehen wir den „Weihnachtsmann“ und unsere liebe Anna. Das Foto entstand in den Heckmann-Höfen.

„Als Teil der damaligen DDR waren die Heckmann-Höfe stark eingeschränkt in ihrer kreativen Freiheit. So verfielen die Höfe zu Zeiten der Berliner Mauer in einen langandauernden Dornröschenschlaf. Der Fall der Mauer 1989 rief allerdings eine neue künstlerische Ära in Berlin ein. Künstler aus Westberlin brachten ihre Kultur in den Osten und die Berliner Kreativszene entdeckte das damals verfallene Hofidyll für sich.“ ( Quelle Heckmann-Höfe)

Heute finden wir hier Kunst, Kultur und Gastronomie in den wunderschön gestalteten Hinterhöfen!

Unter anderem z. B. eine Bonbon-Macherei. Hier werden nach uralten Rezepten Bonbons hergestellt. Die Walzen auf dem Foto sind 100 Jahre alt und immer noch im Einsatz.

Weiter ging die Führung. Wir kamen zu „Clärchens Ballhaus“. Leider war der Spiegelsaal an diesem Tag geschlossen.

„Seit den Kriegstagen höchstens noch als Lagerraum genutzt, unberührt im Dornröschenschlaf über Jahrzehnte, mit schwachem Glanz und voller historischer Spinnweben, wurde er wieder öffentlich zugänglich. Der Saal bleibt dabei in seinem historischen Zustand, unrenoviert, unverändert. Prächtig und dekadent ist er einmalig in Berlin und vermutlich auch darüber hinaus. Und es wird wieder darin gefeiert, gelebt und gearbeitet: Wilde Parties und edle Feste, Banketts und Empfänge, Trauungen und Taufen finden im Spiegelsaal statt, ebenso wie Film- und Fotoshootings, Konzerte, Theateraufführungen, Shows und Lesungen. ( Quelle Homepage Spiegelsaal ).

Hier wird nicht nur getanzt – auch ein Restaurant bietet hier seine Speisen an. Wenn ich das nächste mal in Berlin bin, werde ich mit Sicherheit hier einmal Essen gehen.

Weiter ging es in den Hackeschen Höfen. Etwas schöneres habe ich selten gesehen. Leider habe ich keine Fotos davon – meine Finger waren bereits „kleine Eisklumpen“ welche den Auslöser nicht mehr drücken konnten. Die beeindruckenden Jugendstil-Fassaden muß man ganz einfach gesehen haben! HIER KLICK findet Ihr Fotos! Die Höfe liegen im historischen Scheunenviertel in der Spandauer Vorstadt von Berlin-Mitte. Sie bilden das größte geschlossene Hofareal Deutschlands und stehen seit 1972 unter Denkmalschutz. Viele kleine Läden und Gastronomie findet Ihr hier – Ein Traum!

Unsere Führung mit dem „Weihnachtsmann“ endete am Hackeschen Markt. Auch diesen sollte man gesehen haben. Wenn Ihr auch einmal eine individuelle Stadtführung erleben möchtet sprecht Klaus ganz einfach an. Er zeigt Euch alles, was Ihr sehen wollt. Selbst shoppen geht er mit Euch, wenn Ihr mögt. Es gibt nur eine einzige Bedingung:

Ihr müsst schnell hören können – denn Klaus spricht schnell 😉

Hier klick findet Ihr den „Weihnachtsmann“

Für die Fotos bedanke ich mich sehr herzlich bei Heike von Pidufo`s Welt

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